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Donnerstag, 08.07.10
Jusos und Schwusos gemeinsam beim Christopher-Street-Day vertreten Kategorie: Jusos Hessen-Süd
In der kommenden Woche findet der diesjährige Christopher-Street-Day (CSD) in Frankfurt statt. Auch in diesem Jahr beteiligten sich die südhessischen Jusos mit einem eigenen Wagen an der Parade für die Rechte von Schwulen und Lesben (Samstag, 17. Juli 2010 ab 12 Uhr am Römer). „Gemeinsam mit dem Arbeitskreis Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos) möchten wir damit ein Zeichen für die Solidarität mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender setzen“, erklärt der Vorsitzende der südhessischen Jusos Behnam Yazdani.40 Jahre nach dem ersten Aufstand von schwulen Männern gegen gewaltsame Polizeirazzien ist der CSD eine traditionelle Demonstration für die Rechte von Schwulen und Lesben geworden, die bunt, schrill und laut ist.„Der CSD ist ein fester Bestandteil im gesellschaftlichen Leben einer Metropole wie Frankfurt. Hier kommen nicht nur Schwule und Lesben der Region zusammen, sondern auch viele heterosexuelle Mitbürgerinnen und Mitbürger verfolgen das bunte Treiben während der Parade oder feiern gemeinsam rund um die Konstablerwache“, so Yazdani weiter. Allerdings sei der Tag auch weiterhin ein Zeichen, für den Kampf für Gleichberechtigung. „Homophobie und Intoleranz herrschen immer noch vor in Deutschland. Homosexualität ist nicht zu der Normalität geworden, wie wir es uns wünschen und zum Teil in den Medien vorgegaukelt wird“, stellt Svenja Feth, Mitglied im Vorstand der südhessischen Jusos, fest. „Schwul“ sei immer noch beliebtes Schimpfwort, die Frage „der ist es doch auch“ bewege die Menschen noch immer. „Auch wenn durch das Outing bekannter Politiker wie Klaus Wowereit, Ole von Beust und Guido Westerwelle deutlich wird, dass Schwule offen in der Gesellschaft leben können, ist es dennoch noch immer nicht die Regel“, erklärt Feth weiter. |

